Kreative Handarbeit auf dem Weihnachtsmarkt und Weihnachten in Kasachstan
Shownotes
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00:00:10:
00:00:32: Hallo liebe Leute, hier sind wir im Host von Podcast Basket Bu Patal.
00:00:38: Ich bin Diego und ich sitze hier mit Marino Klebert.
00:00:42: Schön, dass ihr wieder dabei seid und danke für die Unterstützung in der Social-Medien.
00:00:48: Ja, hallo Leute, wir haben euch nicht vergessen.
00:00:52: Wir sind mitten in der Atbenzeit.
00:00:54: Und jetzt kann sogar mit uns auf der Köphörer über die Weihnachtsmerke laufen.
00:01:00: Ja, und passend zum Thema haben wir jemanden heute hier bei uns, der in den letzten Wochen viel auf Weihnachtsmerken unterwegs war.
00:01:08: Und zwar nicht als Besucherin, sondern tatsächlich auch mit einem eigenen Stand.
00:01:13: Ich freue mich oder ich glaube, wir freuen uns alle
00:01:16: sehr,
00:01:17: dass heute Adelina
00:01:18: bei uns ist.
00:01:20: Adelina kenne ich tatsächlich schon lange.
00:01:22: können wir vielleicht auch nachher noch ein bisschen drüber sprechen.
00:01:26: Genau, hallo alle Lina erst
00:01:28: mal.
00:01:28: Hallo zusammen.
00:01:29: Danke
00:01:30: für die Einladung.
00:01:31: Ja, wir hatten früher, wir hatten schon gedacht, du bist im Prinzip so eine Expertin im Ankommen, kann man so sagen.
00:01:40: Weil du bist schon sehr oft in neuen Situationen angekommen und hast da viele Erfahrungen schon gemacht.
00:01:48: Hast, glaube ich, auch viel ausprobiert, was da hilfreich ist.
00:01:51: Ja, das kann man wohl so sagen.
00:01:53: Ich bin immer stets dem Neuen sehr offen gegenüber.
00:01:57: Okay, vielleicht können wir mal gucken, wie deine erste Ankommensituation war.
00:02:02: Was war das erste Ankommen für dich?
00:02:05: Das erste Ankommen war tatsächlich auch das schwierigste Ankommen.
00:02:08: Das war unser Umzug von Kasachstan nach Berlin.
00:02:13: Also ich habe bis zu meinem dreizehnten Lebensjahr in Kasachstan in einem Dorf geliebt.
00:02:19: sehr wenigen Einwohnern.
00:02:21: Also da kannte Jera
00:02:21: jeden.
00:02:24: Und dann waren wir auf einmal in Berlin.
00:02:27: Die tausende Leute
00:02:29: waren unglaublich viele Menschen und unglaublich viele Eindrücke.
00:02:33: Es gab
00:02:33: auch viele Situationen, die ich nicht verstanden habe, weil das nicht in meinen Lebensbild damals passte.
00:02:40: Sehr laut.
00:02:44: Kannst du auch sagen, ein bisschen chaotisch da?
00:02:47: Ja, auf jeden Fall.
00:02:48: Alle wollen irgendwo hin.
00:02:50: Und du denkst, wir wollen alle hin, keine Ahnung.
00:02:52: Aber jeder hat irgendwo ein Ziel.
00:02:53: Ja.
00:02:54: Und was natürlich mir sofort ins Auge gesprungen ist, sehr hohe Gebäude.
00:02:59: Okay,
00:02:59: ja.
00:02:59: Okay.
00:03:00: Ja,
00:03:01: halt auch Großstadt, ne?
00:03:02: Genau.
00:03:03: Großstadt, genau.
00:03:05: Und das Schwierigste war natürlich für mich ... Erst mal die Großstadt zu erleben und irgendwie da drin zu wohnen, aber auch die Schule.
00:03:13: Ich bin dann direkt in die siebente Klasse gekommen mit, ich würde mal sagen, kaum Deutschkenntnissen.
00:03:20: Ich saß häufig in der Schule, ich habe nur meine Lehrerin immer angeguckt und habe, ja.
00:03:26: Nur reagiert auf ihre Mimik, weil mehr habe ich nicht verstanden.
00:03:39: Ich habe Jahre später meine Hefterer aus der Biologie mal gefunden und dann reingeguckt und erst dann habe ich verstanden, was ich in der siebenden gelernt habe.
00:03:48: Wir haben den Aufbau einer Biene durchgenommen.
00:03:52: Ich habe da auch irgendwelche Texte geschrieben, aber zu dem Zeitpunkt habe ich es einfach nicht verstanden, was ich dann schreibe.
00:03:58: Ich habe auch die Tests geschrieben.
00:04:00: Natürlich waren die ersten Tests super schlecht, obwohl ich auch einen Wörterbuch benutzen durfte.
00:04:07: Aber ich hab halt nie verstanden, was ich da überhaupt schreibe.
00:04:13: Du warst auch alleine in der Klasse als jemand, der da nicht dort gesprochen hat?
00:04:16: Oder waren noch andere
00:04:17: Kinder?
00:04:17: Nee, ich war nicht die Einzige.
00:04:19: Es gab noch andere Kinder.
00:04:21: Manche waren schon Jahre vor mir in Berlin angekommen.
00:04:26: Da hatte ich einen gewissen Vorteil.
00:04:27: Da konnte ich bei denen so ein bisschen abgucken und was nachfragen, wenn mir was nicht ganz klar war.
00:04:33: Ja.
00:04:35: Aber trotzdem war es jetzt nicht so, dass das eine extra Klasse war, sondern ihr wart, ihr musstet schon irgendwie mitmachen.
00:04:41: Ja, ich war direkt in einer Klasse gewesen, die, sag ich mal, Deutsch war.
00:04:48: Also der ganze Unterricht nur auf Deutsch.
00:04:51: Ich hatte zusätzlich zu den anderen normalen Fächern auch noch extra Deutschunterricht bekommen.
00:04:57: Das war meistens Nulltestunde.
00:04:59: Das heißt, es ging
00:05:00: um
00:05:00: sieben Uhr fünf
00:05:01: los.
00:05:03: Wow.
00:05:03: Oder es war die achtestunde.
00:05:05: Also es war wirklich ganz am Ende des Tages.
00:05:09: Genau.
00:05:09: Also schon auch mehr auffahnt, als jetzt die anderen Kinder.
00:05:12: Muss es dann noch immer machen.
00:05:13: Ja, auf jeden Fall, genau.
00:05:15: Und ein paar Mal in der Woche hatte ich noch einen Deutschkurs und PC-Kurs in einer anderen Einrichtung.
00:05:24: Einfach um meine PC-Kennes überhaupt aufzubauen, weil ich PC habe ich nie gesehen und auch nie genutzt bis dahin.
00:05:33: Da musste ich das auch noch lernen, genau.
00:05:35: Und parallel halt auch Deutsch gelernt.
00:05:37: Also ganz viel neu.
00:05:38: Ja.
00:05:39: Und du hattest viel zu tun in den Daumen alles, oder?
00:05:42: Ja, das stimmt wohl.
00:05:43: Das war auch mega anstrengend.
00:05:44: Das erinnert mich auch an Zeiten, wo ich auch in die Schule nicht gehen wollte.
00:05:48: Und ich habe nur gefallen.
00:05:49: Klar.
00:05:49: Ich wollte nicht.
00:05:51: Das war sehr schwer.
00:05:53: Wenn man sagt, diese Stadt wird Linzschleff nie.
00:05:57: Ich werde die sagen, ich studiere und lerne und lerne und lerne und nie entspannen.
00:06:03: Keine Zeit.
00:06:05: Ja,
00:06:05: keine Zeit.
00:06:06: Krass.
00:06:07: Was ich damals zur Entspannung gemacht habe, das war halt mit meinem Bruder spielen.
00:06:11: Ich hatte damals einen kleinen Bruder, da war ich ein Jahr alt.
00:06:15: Ich hatte nämlich noch, dass ich damals gepuzzelt habe.
00:06:18: Das war
00:06:18: hilfreich.
00:06:19: dann, also die Frage.
00:06:21: Was hat jeder geholfen?
00:06:22: Also Puzzeln war
00:06:23: gut.
00:06:24: Puzzeln, genau.
00:06:24: Wir müssen runterkommen.
00:06:26: Dann hatten
00:06:26: wir meine Kusine, dieser Fenster.
00:06:31: Die heißt das Windau-Color beigebracht.
00:06:32: Dann hab ich das auch gemalt.
00:06:34: Das kenne ich auch.
00:06:36: Die Bilder hat meine Oma immer noch.
00:06:39: Da ging's schon los mit der Kreativität auch.
00:06:43: Das ging's schon schon früher los.
00:06:45: Da war ich, ich weiß nicht, fünf Jahre, sechs Jahre.
00:06:47: Das ist deutlich früher losgegangen.
00:06:49: Ich hab's halt nur zwischenzeitlich vergessen, weil ich keine Möglichkeit hatte, alles mitzubringen nach Deutschland.
00:06:55: Klar,
00:06:56: genau.
00:06:56: Was
00:06:56: hast du auswählen?
00:06:57: Was hast du gemacht mit fünf, sechs Jahren?
00:07:00: Ich hab da genäht für meine Puppen.
00:07:02: Mit fünf Jahren schon.
00:07:03: Wow.
00:07:04: Ich hab da recht früh angefangen, damit zu machen.
00:07:07: Damals war es ja nicht möglich, Kleidung für die Puppen zu kaufen.
00:07:13: Man hat eine Puppe, aber wenn du Glück hattest, ein Set an Kleidung.
00:07:17: Ich wollte aber mehr haben.
00:07:19: Da musste man kreativ werden und was basteln.
00:07:24: Ich weiß noch, dass ich gestrickt habe und gestickt habe.
00:07:27: Wow.
00:07:28: Also, als
00:07:29: Kleinen zu gehen,
00:07:31: auch krass.
00:07:32: Meine Großeltern sind ... ... neunzehnte, nach Deutschland umgezogen.
00:07:39: Und ich weiß, dass ich vor ihrem Abflug für die beiden Taschentücher bestickt habe.
00:07:46: Ja, und ich dann neun.
00:07:49: Das konnten die dann mitnehmen.
00:07:52: Das hatten
00:07:54: die dann schon dabei.
00:07:55: Genau.
00:07:55: Da habe ich dann den mitgegeben, schön verpackt und habe gesagt, die sollen es an ihrem Geburtstag aufmachen, weil die hatten im Dezember Geburtstag, mein Opa dann im Januar.
00:08:04: Aber wie gesagt, ich habe dann kurz vor dem Abflug den das mitgegeben.
00:08:10: Wow.
00:08:10: Ja, und damals war das ja noch was anderes, auch mit den Entfernungen.
00:08:13: Wenn man dann mit dem Flugzeug immer weggeflogen ist, hat man sich so schnell dann nicht gesehen.
00:08:17: Nee, ich habe meine Großeltern dann zweitausend wieder gesehen, als wir selber nach Deutschland umgezogen sind.
00:08:23: Also vier Jahre später.
00:08:25: Genau.
00:08:26: Ja, und damals, als die Technologie war, auch nicht mit jetzt.
00:08:30: Also kann man diese Videokolle oder so gar nicht ... Briefe?
00:08:35: Briefe, ja.
00:08:36: Die
00:08:36: haben sehr lange gedauert.
00:08:38: Wirklich sehr lange.
00:08:39: Also, wenn der Brief keine Ahnung, heute abgeschickt wurde, kam er vielleicht in zwei Monaten an.
00:08:45: Es gab Telefone, ja.
00:08:46: Aber wir hatten so eine zentrale Station mit einem ... Telefon, man muss allerdings einen Termin machen, in Deutschland anrufen und sagen, indem die Uhrzeit bitte hier anrufen, weil dann wird der und der hier sein und auf dich warten.
00:09:03: Zum telefonieren, Termin ausmachen.
00:09:05: Genau, genau.
00:09:06: Und was ich damals schon als Kind sehr komisch fand, Du hast ja nie alleine telefoniert mit demjenigen.
00:09:14: Da war immer irgendjemand Fremdes dabei.
00:09:16: Diese
00:09:16: Telefonistin halt, oder?
00:09:18: Genau dem, der in das Haus gehört hat.
00:09:21: Sie war immer dabei.
00:09:21: Sie hat jeden Gespräch mit gehört.
00:09:24: Ich
00:09:24: fand das damals schon sehr befremdlich.
00:09:26: Damals war kein Datenschuss.
00:09:30: Genau, genau.
00:09:31: Das
00:09:32: wäre schon ganz anders.
00:09:33: Und auch ganz anders dann sozusagen sich aufzumachen in ein anderes Land.
00:09:37: Weil jetzt kam er ja vorher im Internet gucken, guckst sich irgendwie Videos an und... Als nicht, so.
00:09:43: Aber das ging ja auch nicht.
00:09:45: Überhaupt nicht.
00:09:46: Ich kannte von Deutschland gar nichts.
00:09:48: Mir wurde nur gesagt, die Kinder in Deutschland sind frecher.
00:09:52: Und stimmt?
00:09:53: Und bleibt
00:09:54: so.
00:09:56: In Berlin wahrscheinlich.
00:10:00: Ja, zum Teil schon, aber ich fand das jetzt nicht so... tragisch.
00:10:05: Ich dachte, es ist deutlich schlimmer.
00:10:08: Ich bin
00:10:09: ein bisschen
00:10:09: Angst gemacht.
00:10:10: Ja,
00:10:10: auf jeden Fall.
00:10:12: Ja, auf jeden Fall eine große Herausforderung.
00:10:14: Damals noch viel mehr als heute vielleicht,
00:10:18: sich auf den
00:10:18: Weg zu machen.
00:10:21: Gute mit dem Thema Kreativität.
00:10:23: Da kommen wir nachher noch ein bisschen weiter, weil das hat da schon angefangen, kann man sagen.
00:10:28: Okay, und dann bist du noch mal angekommen sozusagen und zwar hier in der Gegend, in der Region.
00:10:34: Richtig, genau.
00:10:35: Ich bin hierhergezogen, weil ich einen Job gewechselt habe.
00:10:40: Damals haben wir ein in Erkrad eine Wohnung bezogen und wir waren hier komplett alleine.
00:10:47: Wir kannten hier gar keinen.
00:10:48: Also wir, ich meine meinen Freund und mich, wir kannten gar keinen.
00:10:52: Er hatte hier keine Familie, ich sowieso nicht.
00:10:54: Die sind alle in Berlin.
00:10:56: Da muss man es hier zurechtfinden.
00:10:57: Erst mal im Job zurechtgefunden, erst mal geguckt, wo wir arbeiten usw.
00:11:03: Und dann hat mein Freund gesagt, wir müssen uns irgendwie auch neue Leute suchen, mit denen wir was machen können.
00:11:10: Wie machen
00:11:11: wir das?
00:11:12: Genau,
00:11:12: wir machen das.
00:11:13: Und dann ist er irgendwie über Facebook auf eine App gestoßen, die Spontakt heißt.
00:11:19: Genau, und dann meinte ich, guck mal, die wollen Spielamt in Wuppertal machen.
00:11:24: Hättest du nicht Lust, wollen wir das mal machen?
00:11:26: Und ich so, machen wir, klar.
00:11:27: Kann man gucken,
00:11:28: wie gehen die Leute in Wuppertal in Berlin?
00:11:30: Aufspannend, also
00:11:31: erst mal so gut.
00:11:32: Über das Internet, man weiß gar nicht, wer da so ist.
00:11:35: Genau,
00:11:36: wir wussten nur, das wären so um die zehn Leute.
00:11:38: Gut, wir kannten gar keinen von den Personen, gar keinen.
00:11:41: Wir sind einfach hin.
00:11:42: Das war in Wuppertal bei einem indischen Restaurant.
00:11:45: Den Namen weiß ich leider nicht mehr.
00:11:46: Ich glaub, das war irgendwo nach Hochstraße.
00:11:49: Und da kamen wir dahin, haben uns halt kennengelernt, was gespielt.
00:11:53: Und nach dem Abend haben sich tatsächlich auch erster Kontakte ergeben.
00:11:58: Mit manchen Personen sind wir halt immer noch im Kontakt.
00:12:03: Das ist ja auch schon ein Jahr her.
00:12:06: Guck mal, auch wenn wir ganz so weit sind.
00:12:09: Und indirekt haben wir uns auch über Spontak kennengelernt.
00:12:12: Genau, genau.
00:12:13: Du hast da eine andere Freundin kennengelernt.
00:12:16: Du hast das weitergemacht.
00:12:18: Du hast das nicht bei dem Spieleramt geblieben, sondern das ist die App weitergenutzt.
00:12:22: Ich habe die App weitergenutzt.
00:12:23: Ich habe auch selber Aktivitäten eingestellt und darüber halt auch Leute kennengelernt.
00:12:29: Mit manchen sind wir halt wie gesagt immer noch in Kontakt und da habe ich halt auch Nadine kennen gelernt.
00:12:40: Genau, schöne Grüße.
00:12:42: Genau, das war eine Verabregung zum Frauenabend und ja und irgendwann haben wir selber was organisiert ohne Spontakt und da kamst du ja dazu.
00:12:50: Genau.
00:12:50: Und dann hat sich das irgendwie so weiterentwickelt.
00:12:53: Schön.
00:12:53: Also das ist dann auch vielleicht mal nicht mal so, dass sich aus dem ersten Kontakt dann andere Sachen noch andere Aktivitäten ergeben.
00:13:00: Genau.
00:13:01: Das ist so zum Kernlernen.
00:13:02: Einfach mal gucken, ob man, sag ich mal, zueinander passt als Person.
00:13:07: Und dann kann man ja weiter im Kontakt bleiben, jetzt unabhängig ob Spontakt oder nicht.
00:13:12: Aber erst mal die Frage, was macht man?
00:13:13: Und kommt hier so an?
00:13:14: Boah.
00:13:16: Da vielleicht man hat ähnliche Interesse und man trifft sich, wie ein Spiel oder eine andere Aktivität.
00:13:25: Genau.
00:13:26: Man
00:13:27: muss erst mal wissen, z.B.
00:13:28: Spontakt ist eine Möglichkeit.
00:13:30: Ich hatte noch gesehen Meetup.
00:13:31: Gibt es z.B.
00:13:32: auch?
00:13:32: Wo gibt es überhaupt diese Aktivitäten?
00:13:35: Wo findet man die Leute, die die gleichen Interessen haben?
00:13:38: Leute, die was gemeint
00:13:39: haben?
00:13:40: Die Leute können einfach nur posten, was sie machen wollen.
00:13:44: Keine Ahnung, eine Aktivität, Fahrerfahrung oder so.
00:13:49: Da
00:13:49: wandern
00:13:50: gehen, basteln.
00:13:50: Ja, genau.
00:13:51: Ja.
00:13:52: Grillen.
00:13:53: Grillen im
00:13:54: Sommer.
00:13:54: Keine iPad-Tour.
00:13:55: Geh dir so eine Möglichkeit, die man
00:13:58: ganz ehrlich
00:13:59: hat.
00:14:03: Da kann man echt viele Sachen organisieren, wir waren beim ... Spannferkel-Esten in einem Schloss.
00:14:10: Ich hab selber dann Kegeln organisiert und so was.
00:14:13: Also wirklich ganz breit verschiedene Sachen, kann man so sagen.
00:14:17: Voll
00:14:18: gut.
00:14:19: Okay, das war so die erste Möglichkeit zum Ankommen.
00:14:22: Wie war das hier in Wuppertal?
00:14:25: Was war hier schwierig?
00:14:27: Nicht Wuppertal, sondern Umgebung, sagen wir erst mal.
00:14:30: Was war hier schwieriger?
00:14:32: Was war da also hilfreich?
00:14:35: Hilfreich war auf jeden Fall, dass ich nicht alleine hergezogen bin.
00:14:38: Als
00:14:39: ich mal zu zweit
00:14:40: hatte, war ich schon mal zu zweit.
00:14:41: Man
00:14:41: vertraut sich auch ein bisschen mehr, wenn es so ist, weiß ich.
00:14:44: Was natürlich im Vergleich zu Berlin hier deutlich einfacher war, vor allem in Erkrad, das war das Umwelten.
00:14:51: Ja, natürlich, also alle Bureaucratie-Sache.
00:14:55: Weil das war für uns alles Berliner, ich sag mal jetzt Berliner, völlig neu.
00:15:02: dass es gar keine Terminvergabe gab.
00:15:06: Wir dachten, wir gehen einfach hin und gucken, weil wir konnten online nichts finden.
00:15:11: Sind wir direkt dahin zum Rathaus, das war ein ganz kleiner Raum, gehen da rein, die hatten geöffnet.
00:15:18: Warteraum war quasi leer.
00:15:21: Und dann rief einer, ja, ja, setzen Sie sich, Sie werden gleich aufgerufen.
00:15:24: Und wir so,
00:15:25: oh.
00:15:27: Das geht ja fix hier.
00:15:28: Warten
00:15:31: Sie einen kleinen
00:15:32: Moment.
00:15:32: Ich habe mal die Dokumente nicht mitgebracht.
00:15:35: Genau, das war ein Aircraft-Hochteil.
00:15:36: Also wie gesagt, das war wirklich... Es ist empfehlen,
00:15:39: um dich anzuwenden.
00:15:40: Zum Anmelden war es perfekt.
00:15:42: Wir mussten gar nicht lange warten.
00:15:43: Das ging richtig fix.
00:15:44: Und wir waren damit... auch Bürger vom Kreis Medmann.
00:15:50: Ach, das ist dein Dreckkreis Medmann.
00:15:51: Das ist dann die ganzen umliegenden Ortschaft.
00:15:54: Genau, genau.
00:15:54: Das sind ja einige Städte, die dazu gehören.
00:15:57: Genau, und er gehört halt dazu.
00:16:00: Okay, aber im Vergleich zu Berlin eben auch wirklich sehr ländlich.
00:16:03: dann erstmal nochmal.
00:16:04: Sehr ländlich,
00:16:04: ja.
00:16:05: Das war für uns auch... Merkwürdig, weil es halt doch ein bisschen ruhiger ist und dann spannter das Ganze läuft.
00:16:11: Ich werde gleich mit Berlin jeder steigen.
00:16:14: Das ist ruhiger.
00:16:16: Genau, was wir auch genossen haben, die erste Zeit auch wandern zu gehen, weil im Hochteil ist ja dieser Nandertal.
00:16:22: Ja,
00:16:23: Nandertal steigt.
00:16:25: Genau, da sind wir halt häufiger unterwegs gewesen.
00:16:29: Das haben wir sehr genossen, ja.
00:16:30: beim Ankommen einfach mal wirklich in die Natur zu genießen.
00:16:33: In Berlin geht es halt nicht so schnell.
00:16:35: Man müsste schon rausfahren.
00:16:38: Das waren Sachen, die dann auch vielleicht hilfreich waren erst mal.
00:16:41: Ja, genau, genau.
00:16:42: Dann natürlich haben wir es in erster Zeit, wie gesagt, Spontag genutzt, klar.
00:16:46: Und dann auch viel mit Kollegen gemacht und sie auch gefragt, was man hier so machen könnte und wo man hingehen könnte.
00:16:54: Sondern meine Idee, die Leute, die eben schon länger da sind.
00:16:57: Genau, genau.
00:16:58: Kollegen.
00:16:58: Gut, manchmal vielleicht Nachbarn, wobei, das ist halt immer die Frage, wer da so um einen herum wohnt, je
00:17:04: nachdem.
00:17:05: Ja, Nachbarn, ich bin ja nicht so extravertiert genug, glaube ich, um jeden Nachbarn einfach anzusprechen.
00:17:15: Kommt der auf die Nachbarn an, oder nicht?
00:17:17: Ja, genau.
00:17:18: Kommt auch manchmal auf die Leute an.
00:17:20: Stimmt.
00:17:21: Okay, und dann im Uppertal war wahrscheinlich dann doch mit online Termin vergangen.
00:17:26: Das lief nur mit Termin ab und ein bisschen Wartzeit, aber das war, wie gesagt, das war in Ordnung.
00:17:32: Das ging auch recht fix.
00:17:34: Wir haben übrigens im Uppertal ... Als wir uns hier angemeldet haben, auch eine Willkommensmappe bekommen.
00:17:39: Das fand ich sehr... Das fand ich auch.
00:17:41: Ja, genau.
00:17:42: So mit Gutscheinen.
00:17:43: Genau.
00:17:44: Für Zoo und Müllabfuhr und was weiß ich, was alles mit einem Willkommensbrief vom damaligen Bürgermeister.
00:17:52: Ja, das war nett.
00:17:53: Das fand ich sehr nett.
00:17:54: Ja, auf jeden Fall.
00:17:55: Das kannte ich so nicht.
00:17:57: Das ist nicht ein R-Kart.
00:18:00: Ein Schlusspunkt
00:18:01: für Boba-Tal auf jeden
00:18:02: Fall, kann
00:18:03: ich sagen.
00:18:05: Okay.
00:18:06: Ja, und dann zum Thema Kreativität.
00:18:08: Du hattest ja eben gesagt, das hat er angefangen schon in den frühen Jahren.
00:18:12: Und als du dann hier in der Region warst, wie hat das dann weitergegangen?
00:18:17: Den Bereich.
00:18:18: Man muss dazu sagen, das ist ja nicht dein Hauptberuf.
00:18:21: Du warst also ganz anders beruflich.
00:18:23: Das mache ich alles nebenbei als Hobby.
00:18:27: Wie hat das dann weiter angefangen?
00:18:29: Ich habe natürlich sehr viel... halt für mich gemacht.
00:18:32: Ich hab genäht, Schmuck gemacht, gestrickt, alles für mich und auch mein Freund.
00:18:37: Vieles auch für die Geschenke genutzt.
00:18:38: Bis ich, ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... ... ich glaub, im Jahr ... mit mehr Leuten.
00:19:01: Weil ich alleine fühlte mich halt noch zu unsicher, allein auf den Markt zu gehen und außerdem so große Stände hätte ich ja niemals mit meinen Sachen gefüllt.
00:19:10: Dafür hatte ich einfach zu wenig.
00:19:12: Wärst
00:19:12: du nicht produziert dann in der Zeit?
00:19:14: Genau.
00:19:14: Und dann dachten wir vielleicht, wenn man mit jemandem sich zusammenschließt, ist es doch einfacher.
00:19:19: Es macht einem dann nicht so viel Angst.
00:19:24: Und da hatte ich ... einen Aufruf gestartet in einem Chat mit ukrainischen Frauen, weil ich kannte deren Probleme.
00:19:32: Ich wusste, dass sie halt mit Deutsch Probleme haben, sie haben Probleme, sich zu finden.
00:19:37: Sie werkeln vielleicht auch rum und würden das vielleicht auch jemandem anbieten wollen, aber sie wissen halt nicht, wie.
00:19:43: Und da dachte ich, vielleicht kann ich denen auch helfen und mir gleichzeitig
00:19:46: auch.
00:19:48: Und win-win.
00:19:49: Genau, win-win.
00:19:50: Mit
00:19:50: der Sprache dann eben auch dann...
00:19:52: Genau, genau.
00:19:53: Ich wollte denen auch helfen hier anzukommen.
00:19:56: Und da haben sich tatsächlich drei Frauen gemeldet.
00:19:59: Und mit denen haben wir dann angefangen uns überall zu bewerben.
00:20:03: Und dann halt, wenn die Gelegenheit sich ergeben hat, dann sind wir halt auf die Märkte gegangen.
00:20:08: Schön.
00:20:09: Haben vieles ausprobiert von nicht so schönen Märkten bis guten Märkten.
00:20:13: Inzwischen wissen wir, wo wir hingehen, wo wir hingehören mit unseren
00:20:16: Sachen.
00:20:18: Ein Team entwickelt, kann man sagen.
00:20:19: Auf jeden
00:20:20: Fall, ja.
00:20:21: Die Mädels sind inzwischen auch schon so selbstständig, dass sie auch ohne mich auf Märkte gehen und selber sich mit den Kunden halt auch unterhalten können.
00:20:31: Weil zu Beginn habe ich halt sehr viel übersetzt.
00:20:34: Jetzt inzwischen ist es auch vorbei.
00:20:36: Aber weil du auch auf Russisch dann übersetzt sozusagen, oder Ukraine?
00:20:40: Russisch, Russisch.
00:20:42: Ja.
00:20:42: Ukrainisch spreche ich nicht.
00:20:44: Ich verstehe es zum großen Teil, aber sprechen kann ich es nicht.
00:20:47: Und das ist schon eine ganz andere Sprache.
00:20:49: nochmals.
00:20:51: Zum Teil ja, es kommt darauf an, aus welcher Region die Menschen stammen.
00:20:54: In manchen Regionen wird dann doch sehr, also mehr Russisch gesprochen als ukrainisch und in anderen Regionen ist das wirklich... ukrainisch doch hundert prozent und das hat schwierig für mich
00:21:08: halt spannend.
00:21:09: okay das waren so eine wirklich so win-win kann man sagen.
00:21:15: und jetzt mittlerweile ein team was auch merkten aktiv ist.
00:21:18: ja
00:21:19: genau wie war es denn dieses jahr
00:21:22: dieses jahr?
00:21:23: es war auf jeden fall sehr durchwachsen aber ich bin trotzdem sehr positiv was die Märkte
00:21:29: angeht.
00:21:30: Also ich habe auf jeden Fall richtige Märkte gefunden.
00:21:33: Es ist das erste Mal, wo ich sagen kann, ja, ich habe nicht nur meine Standgebühr wieder herausgehalten.
00:21:39: Das muss man immer in meine Standgebühr bezahlen.
00:21:41: Ja,
00:21:42: fast immer, ja.
00:21:43: Es kommt halt immer drauf an, manchmal sind es nur zehn Euro, aber
00:21:47: es kommt,
00:21:48: manchmal sind es auch dreißig Euro.
00:21:50: Man muss sie erst mal raus haben, damit man sagen kann, ich bin jetzt bei null und alles, was danach kommt, ist quasi ... Gewinn, also in Anführungszeichen natürlich immer noch kein Gewinn.
00:21:59: Masseurellenkosten muss man natürlich auch mitrechnen.
00:22:03: Man schon alles auch überlegen im Vorfeld.
00:22:05: Wie bist du so an die Märkte dran gekommen?
00:22:08: Weil das ist jetzt auch gar nicht so einfach.
00:22:11: Aber welche Leute hast du kennengelernt, diese reinzukommen?
00:22:15: Ich kontakte, dass es immer wichtig war.
00:22:18: Also den ersten Markt, den ich hier in der Gegend gemacht habe, es war ein Wülfrad.
00:22:23: Ich habe den mal selber als Besucherin erlebt und dann habe ich einfach auf der Website von Wülfrad geguckt und den Namen der Organisatoren gefunden.
00:22:33: Dann habe ich sie einfach angeschrieben und gesagt, ich möchte gerne auch, ob sie mich dann auf... aufnehmen würde in die Verteilerliste.
00:22:42: Und so ist es halt zustande gekommen.
00:22:44: Ich in Wuppertal lief es so ähnlich ab.
00:22:47: Inzwischen ist es aber so, dass ich schon in einigen Verteilerlisten stehe.
00:22:53: Leute schreiben mich auch manchmal an und sagen, auf dem und dem Markt ist noch Platz.
00:22:58: Wenn ihr
00:22:58: wollt,
00:22:59: meldet euch da bitte.
00:23:00: Die suchen
00:23:00: Leute.
00:23:02: Und so
00:23:03: ist es schon ein Namen gemacht.
00:23:07: Bilden sich sozusagen Kontakte und dann, ja.
00:23:11: Da
00:23:12: war auch eine Initiative.
00:23:15: Alles gut.
00:23:18: Das heißt, erst mal gucken, wer organisiert das.
00:23:19: Und dann einfach aus Eigeninstattive da dran gehen.
00:23:23: Und mit der Zeit, aus Sicht von so einem Netzwerk auch, kann man sagen.
00:23:26: Ja, auf jeden Fall.
00:23:29: Genau.
00:23:30: Ja, und was du erzählt hast, dass du vorher wirklich auch selber da die ganze Zeit da gestanden hast, das ist ja wirklich auch sehr anstrengend und viel Zeit.
00:23:39: Ja, wenn man draußen steht, ja.
00:23:43: Und kalt.
00:23:43: Das
00:23:44: ist sehr kalt.
00:23:45: Wenn man es nach der Arbeit macht, ist es auch manchmal sehr anstrengend.
00:23:49: Ja,
00:23:49: da.
00:23:51: Und dann ist man mal mal froh, wenn man zu Hause
00:23:54: ist.
00:23:54: Genau.
00:23:55: Aber
00:23:58: man merkt auch trotzdem, dass da so eine Motivation bei dir ist und etwas, das auch aufrechterhält.
00:24:05: Was gefällt dir an den Märkten?
00:24:07: Was magst
00:24:08: du?
00:24:08: Also, ich muss direkt von vornherein sagen, Märkte sind nicht immer sehr spaßig.
00:24:13: Es gibt auch sehr unangenehme Kundschaft.
00:24:16: Okay.
00:24:17: Damit hatte ich auch schon
00:24:17: mal zu tun gehabt.
00:24:19: Aber
00:24:20: was mich daran motiviert, ist, die Leute zu sehen, die wirklich dann meine Arbeit mögen und das kaufen wollen.
00:24:27: Weil irgendwie das motiviert mich sehr, weiterzumachen.
00:24:30: Und den direkten Kontakt zu haben.
00:24:31: Direkt Kontakt,
00:24:33: genau.
00:24:33: Direkt Kontakt ist echt mit nicht zu vergleichen.
00:24:39: Also direkt in Kontakt man nicht, aber auch wenn jemand mit mir halt über Telegram WhatsApp was auch immer kommuniziert und sich was wünscht, das ist quasi für mich auch direkter Kontakt, weil da habe ich auch direkter Feedback, ob es demjenigen gefällt oder nicht, was ich da gerade mache, weil wenn ich halt wie gesagt nach Kundenwunsch was anfährt.
00:24:58: Das
00:24:58: ist ja auch was Besonderes, das heißt... Bei dir ist das so, du hast im Moment also Instagram und Telegram als Kanal.
00:25:05: Genau.
00:25:05: Und da fragen aber Leute auch nicht nur an Sachen an, die es schon so gibt, sondern vorgefertigt, sondern auch speziell und sagen, das gefällt mir, aber ein bisschen anders.
00:25:14: Genau, genau.
00:25:15: So was gibt es auch.
00:25:16: Wie gesagt, das kam eine Anfrage, sie wollte so
00:25:19: einen...
00:25:20: So ein paar Ohrenger haben, aber nicht in der Farbe.
00:25:23: Es sollte halt passend sein zu einem anderen Ring.
00:25:25: Und da habe ich ihn gesagt, ja, das kann man anpassen.
00:25:28: Ja, aber es gibt verschiedene Formen und alles.
00:25:30: Und man entwickelt sich halt selber als eine neue Art von Kunst, was die macht.
00:25:36: Nicht nur was normaler Weißen, was steht, was ich mache, was ich regelmäßig mache, sondern auch mit den Feedback-Kunden.
00:25:42: Klar, entwickeln sich viel, viel oder verbreiten sich verschiedene Tendenzen oder so.
00:25:48: Ja.
00:25:50: Ich lerne übrigens auch immer wieder was dazu.
00:25:53: Auch wichtig, ne?
00:25:54: Genau,
00:25:54: genau.
00:25:55: Ich habe letztes Jahr einen längeren Kurs gemacht zum Schmuckdesign.
00:26:02: Ich bin seit über einem Jahr Mitglied in einem Designerclub.
00:26:07: Und im Sommer hatte ich noch einen Kurs besucht für bestimmte Schmuckstile.
00:26:13: Und ab Januar plane ich einen Kurs, wo ich lerne, Schmuck für Hochzeiten zu machen.
00:26:18: Aha.
00:26:18: Das ist noch was Besonderes.
00:26:20: Aber
00:26:20: das ist in der Region oder ist auch bei Internet?
00:26:23: Das ist
00:26:23: alles
00:26:24: online.
00:26:25: Meine
00:26:25: Lehrerin setzt den Valencia.
00:26:27: Ah,
00:26:27: okay.
00:26:31: Wow.
00:26:31: Genau,
00:26:32: das ist alles online.
00:26:33: Auf Englisch oder?
00:26:34: Sie spricht russisch?
00:26:35: Ah, okay.
00:26:36: Sie spricht russisch.
00:26:38: Das
00:26:39: ist ein bisschen
00:26:39: zufahr.
00:26:40: Genau.
00:26:42: Das ist besser für mich.
00:26:43: Mit Englisch bin ich jetzt nicht so.
00:26:46: Genau,
00:26:46: aber mir macht es halt Spaß, was Neues zu lernen und ...
00:26:50: Ja.
00:26:50: Spannend.
00:26:51: Also, wenn irgendeine Hochzeit demnächst ansteht.
00:26:55: Genau.
00:26:55: Ist das schon Bescheid?
00:27:03: Liefern auch in die Schweiz.
00:27:09: Okay.
00:27:10: Also das ist eine Möglichkeit online zu verkaufen.
00:27:13: Auf der anderen Seite hattest du, glaube ich, früher auch mal in Etsy einen Job.
00:27:18: Apropos Erfahrungen.
00:27:20: Apropos Erfahrungen, genau.
00:27:21: In Etsy hatte ich einen Job, etwas über einen Jahr lang.
00:27:29: Den gibt's nicht mehr.
00:27:30: Okay.
00:27:31: Also das ist so.
00:27:32: die Frage, lohnt sich so was dann überhaupt?
00:27:34: So ein Etsy-Shop zum Beispiel.
00:27:36: Weil bei dir zumindest was entschieden, das lohnt sich eigentlich nicht.
00:27:40: Genau, ich habe entschieden, für mich hat sich das nicht gelohnt.
00:27:43: Da ich es nebenbei mache, hatte ich einfach nicht genug Zeit und Kraft, sich vollends damit zu beschäftigen.
00:27:51: Und nach einem Jahr habe ich einfach Fazit gezogen, Etsy ist für mich ein Minusgeschäft.
00:27:58: Die Anzeigen erstellen an sich war kostenlos.
00:28:01: Ich hatte, sag ich mal, fünfzig Freianzeigen gehabt.
00:28:07: Aber was immer Geld gekostet hat, das war eine Unterstützung vom Anwalt.
00:28:13: Weil die AGBs müssen immer den gültigen Gesetzen entsprechen.
00:28:19: Und dieser Service kostete jeden Monat fast zwölf Euro.
00:28:22: Das ist ein Abo, genau.
00:28:25: Da hätte ich gar nicht dran gedacht.
00:28:27: Ich dachte, das ist so was.
00:28:28: Da schreibt man einmal.
00:28:29: Dann ist das fertig, aber ... Nicht
00:28:31: in Deutschland.
00:28:32: In Deutschland muss man sehr viele Sachen beachten.
00:28:35: Rechtstexte kann ich selber nicht erstellen.
00:28:37: Da brauchte ich einen Profi.
00:28:41: Wie gesagt, AGBs und Impressum erstellen.
00:28:45: Alles gut, jetzt war's.
00:28:47: Genau.
00:28:49: Nach einem Jahr habe ich nichts verkauft über die App-Plattform, es hat nur gekostet.
00:28:55: Das ist ja auch die Sache, da sind ja so viele Verkäufer, also das ist riesig, das ist weltweit.
00:29:01: Ja,
00:29:01: und wenn du nicht gerufst wird, also das Akkuring muss nimm dich als Unterkantägerung, kann man das sagen.
00:29:10: Und dann vielleicht niemand kann dich sehen.
00:29:13: oder deine Produkte.
00:29:15: Das Traurige war halt auch, ich habe gesehen, dass meine Anzeigen angeklickt werden, dass die Leute von Instagram rüber gehen und sich das Ganze anschauen.
00:29:24: Es gab auch Sachen, die markiert wurden für später, aber in einem Jahr Etsy habe ich einfach nichts verkauft.
00:29:30: Es hat einfach nur was gekostet.
00:29:31: Und dann habe ich gesagt, okay, dann machen wir lieber einen Strich quasi.
00:29:36: Das tut, ist das weh?
00:29:38: Es hat sehr viel Arbeit gekostet, den Job aufzumachen.
00:29:41: Natürlich kostet Zeit, Energie.
00:29:44: Wenn kein Gewinn ist, ist es natürlich frustriert.
00:29:48: Dann
00:29:49: dachte ich mir so, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
00:29:54: Das gehört ja
00:29:54: auch zur Weiterentwicklung manchmal dazu zu gucken, was lohnt sich wirklich und was nicht.
00:29:59: Wo stecke ich auch Energie rein?
00:30:02: Ich habe viel mehr Freude, auf Märkte zu gehen und mit Leuten zu kommunizieren, die meine Sachen
00:30:08: haben
00:30:09: wollen.
00:30:11: Das kriegst du direkt.
00:30:12: Das können die Leute nicht verstellen.
00:30:14: Du siehst, wie sie draufgucken.
00:30:18: Ist die Magie da.
00:30:19: Die Magie ist da,
00:30:20: genau.
00:30:21: Schon noch eine andere Atmosphäre aus dem Weihnachtsmarkt.
00:30:26: Auf jeden Fall.
00:30:27: Wenn die Leute noch Geschenken suchen.
00:30:30: Helfen kann dabei, das ist auch schon was tolles.
00:30:33: Eine gute Ernigdote oder eine so sehr eine Ernigdote vielleicht?
00:30:38: Bezüglich Weihnachtsmerkte.
00:30:39: Ja, ich hatte ein kleines Mädchen an meinem Stand und ich habe keinen Schmuck für kleine Mädchen.
00:30:47: Aber ich hatte ein paar Haarschleifen mitgenommen, die ich mal selber genäht habe.
00:30:52: Und ich habe mir gedacht,
00:30:52: wenn
00:30:53: an meinen Stand ein kleines Kind, ein kleines Mädchen kommt, wo es passen könnte.
00:30:59: Dann schenke ich eine Haarschleife.
00:31:01: Die Kleine hat sich sehr gefreut, ja.
00:31:05: Sie war erst mal total überrascht, dass man was schenkt.
00:31:08: Und ihre Mutter meinte, ich soll schon was bezahlen.
00:31:10: Und ich so, nee, nee, das ist ein Geschenk.
00:31:11: Weil
00:31:12: das passte
00:31:12: einfach.
00:31:13: Farblich passt er zu ihrem Kuscheltier und sie passt auch vom Alter zu dieser Haarschleife, dachte mir so perfekt zu.
00:31:20: Weil die passende
00:31:20: Mädchen vorbeigekommen.
00:31:22: Genau, das passende Kind war da.
00:31:24: Das kann ich auch gut
00:31:25: vorstellen.
00:31:26: Kann ich auch total gut vorstellen.
00:31:30: Ja, und da hast du auch viel gesehen, viele verschiedene Ecken auch von Parteien der Umgebung.
00:31:36: Ja, mein letzter Weihnachtsmarkt war jetzt am siebten Dezember in Leverkusen.
00:31:45: Das war bei der AWO.
00:31:47: Das war jetzt nicht so riesig, aber es war okay.
00:31:50: Es war in Ordnung.
00:31:52: Okay.
00:31:53: Ja, also ich glaube, wir haben jetzt auch viel darüber gesprochen oder guckt, dass es ja auch gar nicht so einfach ist, was man auch alles so ein bisschen beachten muss, wenn man jetzt tatsächlich selber auch so einen Stand haben möchte.
00:32:06: Ich glaube auch einfach hat das im Team, wie du das jetzt machst.
00:32:10: Alleine das durchzuziehen ist wahrscheinlich auch ein bisschen anstrengend, macht nicht so viel Spaß, vielleicht auch.
00:32:15: Ja, also das zusammen ist auf jeden Fall auch einfacher, was zusammen zu machen.
00:32:21: Inzwischen allerdings habe ich festgestellt, so einen Stand.
00:32:25: Tisch würde ich alleine füllen können.
00:32:27: Ich habe zwischen schon so viele Sachen gemacht.
00:32:31: Ich gehe aber trotzdem sehr gerne.
00:32:32: Ich war sehr produktiv die letzten Jahre, das stimmt wohl.
00:32:36: Was gibt es sobald ihr an deinem Stand?
00:32:38: Theoretisch.
00:32:39: Also jetzt online vor allen Dingen gerade im Moment, aber in den letzten Wochen ja auch dann bei den Märkten.
00:32:45: Also bei den Märkten habe ich mich hauptsächlich auf meinen Schmuck konzentriert.
00:32:49: Das ist auch das, was ich hauptsächlich machen möchte.
00:32:52: Also der Rest bleibt natürlich bestehen, aber das wollte ich halt weiterhin nur für mich als Hobby machen.
00:32:58: Und Schmuck ist hauptsächlich, was im Angebot war.
00:33:01: Ich hatte Ringe, ganz viele Ohren hier am Stecker.
00:33:06: Halsketten habe ich gemacht.
00:33:08: Dieses Jahr habe ich auch was für die Männer
00:33:10: gemacht.
00:33:21: Und ein paar Halsketten aus Perlen gemacht, auch
00:33:29: für die Männer.
00:33:32: Das kann man sich auch noch bei dir auf dem Instagram-Kanal oder auch bei Telegram anschauen.
00:33:38: Genau, das ist alles online und das kann man sich dort angucken.
00:33:41: Okay, da werden wir auf jeden Fall auch verlinken,
00:33:44: dass man auch
00:33:45: die Möglichkeit hat.
00:33:47: Genau.
00:33:48: Okay.
00:33:49: Und
00:33:49: da du in so vielen Weihnachtsmerken warst, oder wirst du noch ... Welches Weihnachtsmarkt?
00:34:00: Denkst du, das schönste war?
00:34:02: Das schönste dieses Jahr war Pauluskirche.
00:34:06: Ich weiß nicht, es passt da irgendwie alles.
00:34:09: Die Sonne schien, es war super hell in der Kirche.
00:34:11: Es waren sehr viele Menschen da.
00:34:14: Es haben sehr viele sich auch für meinen Schmuck interessiert.
00:34:17: Ich habe aber auch gehört, dass die Organisatorin auch sehr viel Werbung gemacht hat im Vorfeld.
00:34:23: Radio, Zeitung und so weiter.
00:34:25: Flyer haben wir auch fleißig verteilt.
00:34:27: Und wie gesagt, das war echt der schönste Markt.
00:34:29: In Wuppertal.
00:34:30: Hier
00:34:30: in Wuppertal, genau in der Pauluskirche.
00:34:34: Und der, wo es am kompliziertesten war, hinzukommen.
00:34:39: Ja, der am kompliziertesten, das war in Manuelskotten, weil es halt nicht in der Wald liegt.
00:34:44: Es war trotzdem schön, weil es halt ein Museum ist an sich.
00:34:49: Ich
00:34:49: hab das noch nie vorher ... gehört.
00:34:52: Das ist ja eine alte Schleiferei, die aber immer noch Messer schleift und auch Messer zum Verkauf anbietet.
00:35:02: Und sie haben halt auf der ersten Etage und auf der zweiten Etage, wo das eigentliche Museum ist, halt Flächen geschaffen, wo man seinen Stand aufbauen konnte.
00:35:11: Und da waren auch echt einige Leute da, vor allem am Sonntag.
00:35:15: Wolltest du ein bisschen abgelegen, auch in Wuppertal, aber schon etwas abgelegen liegen.
00:35:19: Genau.
00:35:19: Es liegt aber sehr schön, also wenn du wirklich schon Wandern gehen möchtest, dort, da kommst du halt da vorbei und du kannst dir auch den Manuel Skotten auch anschauen, ne?
00:35:28: Das hast du quasi...
00:35:29: Kann man gut verwenden.
00:35:29: Kann man gut verwenden,
00:35:30: mit einer Klappe sozusagen.
00:35:31: Kann
00:35:31: man gut verwenden, aber es ist dann an einem Wochenende im Jahr.
00:35:34: Genau, das ist
00:35:35: dann an einem Wochenende.
00:35:36: Genau, nicht so durchgängig, ne?
00:35:37: Genau.
00:35:38: Dieses Jahr haben sie noch was Besonderes gehabt.
00:35:41: Es gab eine alte Straßenbahn, die in Betrieb gegangen ist extra für die beiden Tage.
00:35:47: Und die hat dann die Leute vom Kohlfurt bis kurz vor Manuel Skotten gefahren.
00:35:53: Und dann hat er wieder zurück.
00:35:55: Doktor, praktisch.
00:35:58: Das war echt
00:35:59: interessant.
00:35:59: Ich hatte davon wirklich davor noch nie gehört.
00:36:02: Man lernt immer
00:36:03: noch mal was Neues.
00:36:06: Wenn es nächstes Jahr wieder ist, wer weiß, vielleicht bin ich wieder dabei.
00:36:10: Gut, dich das früher
00:36:11: noch mal rauszusuchen, wann noch mal das Wochenende ist.
00:36:14: Genau,
00:36:15: genau.
00:36:18: Wenn wir schon bei schönsten Märkten sind, dann können wir auch direkt übergehen zu dem anderen Thema, was wir immer fragen.
00:36:23: Und zwar, was so ein schöner Ort für dich ist.
00:36:28: Also, kannst du ja ein bisschen freier, kann natürlich im Vorteil sein, muss es aber nicht.
00:36:33: Also, um gelb und geht
00:36:35: auch.
00:36:37: Den Platz, den ich in Wuppertal ganz gerne habe, ist die Hart mit dem Louisenturm und dem Botanischen Garten.
00:36:44: Ich finde es einfach die Lage... Man fühlt sich gar nicht in der Stadt.
00:36:49: Es liegt ja so weit oben.
00:36:51: Und mit so viel Grün drumherum, da fühle ich mich sehr wohl da oben.
00:36:55: Das
00:36:56: ist ganz nah
00:36:57: und doch.
00:36:59: Genau, das ist wirklich sehr schön.
00:37:02: Es gibt noch einen anderen Ort, wo ich ganz gerne bin und auch fast jedes Mal fotografiere, wenn das Licht das zulässt.
00:37:09: Das ist in Berlin-Marzahn, da, wo ich zur Schule gegangen bin und auch sehr lange gewohnt habe.
00:37:17: Das ist die alte Mühle am Altmarzahn.
00:37:20: Das war ursprünglich ein altes Dorf, das in den Achtzigern in Berlin eingemeinert wurde.
00:37:26: Und da existiert noch eine ganz alte Kirche mit einer Mühle, die noch funktioniert und immer noch Mehl produziert.
00:37:35: Das finde ich richtig schön, weil diese Mühle steht auch auf einem Hügel etwas abgehoben.
00:37:41: Das gefällt
00:37:42: dir
00:37:42: das mit den Hügel.
00:37:46: Man guckt quasi immer schön auf die Mühle drauf.
00:37:50: Okay, aber das ist ja auch noch mal wirklich so ein Geheimtipp, weil das ist nicht das, was man jetzt typischerweise von Berlin kennt, oder?
00:37:57: Genau, genau.
00:37:57: Dass jetzt in einem, irgendwie einem Sehenswürdigkeitenführer drinstehen würde.
00:38:03: Sonst ist Marzan eigentlich für Gärten der Welt bekannt, aber die Mühle ist das halt auch, die ist auch schön.
00:38:09: Okay, gut.
00:38:09: Da muss
00:38:10: ich auf jeden Fall auch mal vorbeigehen.
00:38:13: Und wir haben auch noch eine Frage.
00:38:16: Also kennst du oder könntest du uns mal sagen, welche
00:38:22: Reden wenn du
00:38:24: immer nutzt oder immer sagst?
00:38:26: Was ich vorher schon gesagt habe, lieber ein Ende mitschrecken als ein Schrecken ohne Ende.
00:38:33: Das ist tatsächlich, also ich sage es nicht immer, aber ich lebe nach diesem Motto.
00:38:36: Weil manchmal ist es wirklich einfacher Schlussstrich zu ziehen und sagen so, es reicht.
00:38:43: Bevor man sich noch weiterum quält mit irgendeinem Thema, dann die Verschlussstrich ziehen und dann weiter geht's.
00:38:48: Also nicht nur eine Redewendung, sondern auch ein Lebensmotto.
00:38:51: Ja,
00:38:51: genau.
00:38:52: Das kann
00:38:52: man so sagen.
00:38:53: Zweifeligen mit einer Klappe.
00:38:55: Ich habe
00:39:02: noch eine Frage, also eigentlich eine Frage nach den Fragen.
00:39:07: Genau, weil wir jetzt ja auf Weihnachten zugehen und da wäre meine Frage noch, wie ist das für dich?
00:39:13: Was ist an Weihnachten für dich wichtig oder war vielleicht auch wichtig?
00:39:19: Also Weihnachten.
00:39:21: Jetzt,
00:39:22: dieses Jahr ist mir wichtig, dass sich einfach nach Berlin wiederkommen.
00:39:25: Einfach mal mit meinem Oma und meiner Mama und meinen Geschwistern Weihnachten verbringen kann.
00:39:29: Ich freue mich auch auf das Essen, wenn es
00:39:32: wieder Gänse kann geben.
00:39:36: Mein Freund hat die letzten Jahre gut geübt und er hat, bis ich bereit erklärt, dieses Jahr für uns alle wieder Gänse-Kollen zu
00:39:43: haben.
00:39:43: Perfektioniert,
00:39:45: quasi.
00:39:47: Er hat es sowieso ein Jahr lang.
00:39:49: Er hatte Erfahrung.
00:39:53: Genau, das ist das, worauf ich mir jetzt freue.
00:39:55: Geschenke sind sehr zweitrangig.
00:39:59: Heutzutage hat man doch andere Werte als damals.
00:40:03: Genau.
00:40:04: Und eine andere Frage noch.
00:40:06: Ich glaube, wir hatten vorhin kurz darüber gesprochen, dass es früher waren, die Tradition, die du erlebt hast, ganz anders, oder?
00:40:14: Ja, genau.
00:40:15: Das
00:40:15: fand ich sehr spannend.
00:40:16: Bis zu meinem dreizehnten Lebensjahr lebte ich in Kasachstan in einem kleinen Dorf.
00:40:21: Und so was, wie ich hier Weihnachten, gab es da einfach nicht.
00:40:26: Wie war das?
00:40:30: Es gab einen... So eine Art Weihnachtsmann.
00:40:34: Das hieß aber dort Dietmaros.
00:40:38: Das ist auf Deutsch übersetzt Väterchenfrost.
00:40:42: Und er kam immer mit seiner Enkelin.
00:40:46: Sie kam allerdings in der Silvesternacht zu uns nach Hause und haben so ein Geschenke unter die Tannenbäume gelegt.
00:40:53: Und am
00:40:53: ersten Januar,
00:40:54: wenn wir wach wurden, stand die Geschenke unter dem Baum bereit.
00:40:58: Das heißt, man bekommt das Geschenk immer ...
00:41:02: Genau, und die Geschenke gab es nur zum neuen Jahr.
00:41:05: Interessant.
00:41:07: Und in der Schule, natürlich schon ein paar Tage vorher, gab es dann auch so Feste mit großem Baum, auch mit Vitaschenfrost und seiner Enkelin.
00:41:18: Und dann gab es auch Geschenke.
00:41:19: Und wir als Kinder haben es auch immer verkleidet.
00:41:22: Das ist auch nämlich auch eine Partie, wo man sich verkleidet.
00:41:25: Was man hier normalerweise zur Kamera tut.
00:41:30: Genau.
00:41:30: Und da war ich auch schon mal Rotkäppchen und irgendwie eine Prinzessin.
00:41:33: Und ich weiß nicht.
00:41:35: Aber nur die Kinder oder die Erwachsene verkleiden sich.
00:41:39: Hauptsächlich tun es die Kinder, aber die Erwachsene machen es auch zum Teil.
00:41:42: Aber es ist meistens was für die Kinder.
00:41:44: Man
00:41:45: kann da Traditionen neu verbinden.
00:41:46: Also ich fände es
00:41:47: auch mit sich
00:41:48: an.
00:41:50: Ein Weihnachten, Verkleidung.
00:41:52: Auf jeden Fall dieses Verkleiden mag ich auch ganz gerne das Vinkanen, weil da bin ich auch immer mal wieder irgendwo
00:41:58: dabei.
00:41:58: Verkleidung.
00:42:00: Ein bisschen damit
00:42:01: in Verbindung.
00:42:02: Genau, genau.
00:42:03: Sich mal in andere Rollen.
00:42:05: Begeben.
00:42:07: Schon witzig.
00:42:08: Und das sind wohl vom Baum, das ist trotzdem, dass es irgendwie da bleibt.
00:42:13: Genau, also Baum muss da sein.
00:42:15: Egal ob jetzt in Kazakhstan oder hier, ein Baum muss sein, dekoriert natürlich.
00:42:19: Und
00:42:20: der Haupttag ist auch am fünfundieszwanzigsten, oder?
00:42:25: Nee, gar nicht da, sondern am ersten.
00:42:27: Nur am ersten.
00:42:28: In Kasasthan
00:42:28: nur am ersten, genau.
00:42:30: Weihnachten, wie gesagt, ist dort nichts.
00:42:33: Weil das Weihnachten, was wir hier feiern, ist ja katholisch.
00:42:36: Und in Kasasthan gab es Katholiken, aber halt ... Minderheit.
00:42:41: Genau.
00:42:43: Das sind auch die Verschneidungen, weil viele Traditionen sind natürlich irgendwie mit der Religion verbunden.
00:42:48: Genau.
00:42:48: Aber andere, zum Beispiel der Baum wiederum, vielleicht nicht.
00:42:51: Das ist total spannend.
00:42:52: Da
00:42:52: gibt es, glaube ich, Leute, die sich da besser auskennen, auf jeden Fall sehr, sehr interessant.
00:42:57: Genau.
00:42:57: So was wie Weihnachtsmann gibt es irgendwie überall.
00:42:59: Die heißen halt dann
00:43:00: auch.
00:43:00: Gibt es
00:43:01: auch so wie hier so Feuerwerk oder so was?
00:43:03: So
00:43:04: Sylvester auf jeden Fall.
00:43:06: Und dass jeder das selber auch macht?
00:43:09: Inzwischen habe ich damit aufgehört, sie das auch von der Zeug zu
00:43:12: machen.
00:43:13: Ich finde es einfach zu laut und ich stöte der ganze direkt danach.
00:43:19: Ja.
00:43:19: Das war schon zu Hause auch eher so, dass jeder selbst sein Feuerwerk auch gemacht
00:43:24: hat.
00:43:25: In anderen Ländern ist es ja auch normal, dass das irgendwie vom Staat
00:43:29: ... ... organisiert alles und sie geben auch das Geld aus.
00:43:35: Hier ist
00:43:39: ja jetzt die Diskussion tatsächlich in manchen Städten, wie das sinnvoll ist.
00:43:45: Ja, also spannende Themen.
00:43:46: Mal gucken, wie es damit noch weitergeht.
00:43:50: Ja, es war auf jeden Fall sehr schön, dass wir heute hier so reden konnten über verschiedene
00:43:55: Dinge.
00:43:56: Aber
00:43:57: auch so die weihnachtlichen Themen, wir auch eindringen konnten.
00:44:01: Eine Weihnachtliche.
00:44:01: Ja, eine Weihnachtliche.
00:44:02: Ja, das haben wir
00:44:05: am Ende.
00:44:07: Aber ihr habt bekommen, dass ihr geschehen denkt, am Erster Januar.
00:44:11: Nicht Markata.
00:44:12: Genau.
00:44:16: Ja.
00:44:17: Man kann es jetzt gar nicht hier sehen, aber dir gewollt es heute wirklich schwer.
00:44:22: Es wurde noch eben von Alina verarztet.
00:44:25: Ja.
00:44:26: Ich bedanke mich bei dir.
00:44:29: Ich konnte es ja nicht mit ansehen, da musste ich auch mal springen.
00:44:34: Aber
00:44:35: wichtig ist, alle Infos, was ihr ja heute gehört haben, bekommen wir auch in den Show-Notes.
00:44:40: Und ja, weiß nicht, was die anderen Sachen möchten über die Die ganze Folgen, was wir bisher gemacht haben, heute ist die letzte Kapitel für dieses Jahr, also für Weihnachten auch.
00:44:57: Ich habe ja euch einen Bund oder so eine schöne Sätze für unsere Zürcher.
00:45:07: Ja, von meiner Seite, ich wünsche euch alle Suche oder eine frohe Weihnachten und einen guten Deutsch.
00:45:16: Danke
00:45:17: fürs Zuhörigen und für die Unterstützung.
00:45:22: Ja, einen sehr guten Übergang ins neue Jahr.
00:45:24: Und danke an alle, die hier mitgemacht haben, teilgenommen haben.
00:45:28: Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr dann auch noch viele Ideen, die wir dann noch machen wollen im nächsten Jahr.
00:45:35: Und hoffen, dass wir dann auch weiter hören.
00:45:39: Ich wollte euch danken für die Einladung.
00:45:41: Ich war sehr überrascht drüber.
00:45:43: Ich wünsche einen schönen Weihnachten, guten Rutsch und ich sage es noch für die anderen Zuhörerinnen.
00:45:50: Ich schliefe ein neues Jahr auf Sie.
00:45:51: Danke.
00:45:53: Danke.
00:45:55: Okay,
00:45:55: dann.
00:45:56: Okay, dann.
00:45:57: Feliz Navidad und einen guten Rutsch.
00:46:01: Bis bald.
00:46:02: Bis bald.
00:46:03: Ciao, ciao.
00:46:04: Ciao, ciao.
00:46:05: Tschüss.
00:46:17: Wo betal?
00:46:18: Was geht?
00:46:20: Der Podcast.
00:46:23: Möglichkeiten in der Stadt.
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